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10.07.2009
Bessere Passform für Hörsysteme
Per Zufall haben amerikanische Wissenschaftler einen neuen Laserscanner für Hörgeräte entwickelt. Damit sollen die Systeme noch besser individuell angepasst werden können.

In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Zeitschrift Technology Review (www.heise.de), dass amerikanische Forscher am Massachusetts Institute of Technology MIT mit einem Lasersystem experimentierten, um damit die Dicke von Motorölfilmen zu messen. Die 3D-Messwerte hätten sich als so genau herausgestellt, dass man damit praktisch alles dreidimensional erfassen könne.

Die Forscher kamen auf die Idee, dass System mit einer Glasfaserkamera auch für 3D-Abbildungen des äußeren Gehörgangs zu verwenden. Da die Kamera sehr schnell ist, erfasst sie darüber hinaus, wie sich der Gehörgang verändert, wenn gekaut oder gesprochen wird oder sich durch Druck verändert.

Ziel der Entwicklung eines marktreifen Gehörgangscanners ist es, die Passform von Hörgeräten weiter zu verbessern. Diese würden in den USA häufig nicht getragen, weil sie nicht richtig sitzen und zu wenig komfortabel seien.

Als nächsten Schritt planen die Forscher in Zusammenarbeit mit Hörgerätespezialisten, echte Hörsysteme anzufertigen.  An dem Projekt soll auch die amerikanische Marine Interesse zeigen, da Hörschäden sowohl bei Piloten als auch bei der Besatzung von Flugzeugträgern als Problem gesehen werden.


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