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02.01.2010
Hörschäden durch iPod? - Sammelklage gescheitert
Ob durch Apples MP3-Player iPod Hörschäden entstehen können oder nicht, bleibt zweifelhaft. Ein Berufungsgericht in San Francisco war von der Beweisführung der Kläger nicht überzeugt. Es sei ihnen nicht gelungen, ein erhöhtes Risiko für Hörschäden durch den iPod nachzuweisen.

Die Kläger wollten das Gericht überzeugen, dass die von Apple mitgelieferten Ohrhörer durch ihr Design die Gefahr von Hörschäden vergrößern. Sie hatten von Apple Schadensersatz sowie Verbesserungen der Ohrhörer und Warnhinweise auf den Geräten gefordert.
Seit der Markteinführung hat Apple Medienberichten zufolge über 220 Millionen iPods weltweit verkauft. Die Geräte dürfen in den USA eine Lautstärke von bis zu 115 Dezibel erreichen, in Europa werden sie auf maximal 100 Dezibel gedrosselt verkauft. Mitte Dezember 2009 hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die Lautstärke für  MP3-Player aller Hersteller auf maximal 80 Dezibel zu begrenzen, um das Gehör nicht zu gefährden.


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