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19.04.2011
Hörverlust kein Schicksal mehr

“Hörverlust muss heute kein Schicksal sein“, erklärte Dr. Thomas Braunschweig, Tagungspräsident der  Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA). und Experte für Hörhilfsmittel an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Jena, in einer Pressemitteilung. „Die modernen Hörgeräte und Implantate ermöglichen es uns, über mehrere Stufen individuell angepasst das Hörvermögen wieder herzustellen.“

Leider wüssten viele Menschen zu wenig über diese Möglichkeiten und betrachteten das Nachlassen oder den Verlust ihres Hörvermögens als schicksalhaft und unabänderlich, so die Expterten. Viele Patienten lebten mit Einschränkungen, die mit geringem Aufwand beseitigt werden könnten, statt ärztliche Hilfe zu suchen. Die Jahrestagung der Audiologen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum stand unter dem Motto „Lärm und Gehör“. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Strategien, Menschen mit Hörschäden eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen oder diese wieder herzustellen.  Nach Erkenntnis der Ärzte ist nicht nur Unkenntnis ist der Grund für die Zurückhaltung bei Hörgeräten. „In den Hörzentren erleben wir immer wieder, dass Menschen nach einem ersten erfolglosen Versuch mit einem Hörgerät aufgeben und keine Hilfe mehr erwarten“, sagte Dr. Thomas Braunschweig. Dabei hat die moderne Hörgerätetechnik besonders in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Wer mehr darüber wissen möchte, wie er wieder besser hören kann, findet bei den Mitgliedern des Qualitätsverbandes Pro Akustik die richtigen Ansprechpartner. In ihren Fachgeschäften informieren die Hörakustiker gerne über moderne Hörsysteme und zeigen, was möglich ist.


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