Mehr Sicherheit dank Hörgerät

 

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist bei eingeschränkter Sicht gutes Hören umso wichtiger: Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat DVR hat ermittelt, dass ältere Menschen in Herbst und Winter schwerere Unfallverletzungen als jüngere erleiden. Demnach verunglückten im Jahr 2018  insgesamt 53.268 ältere Menschen im Alter von 65 oder mehr Jahren im Straßenverkehr und damit  7,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Gerade wenn die dunkle Jahreszeit beginnt, steigt die Gefahr. Dämmerung und Dunkelheit, Nebel und Regen sorgen für schlechte Sichtverhältnisse. Sehen und gesehen werden wird dann im Straßenverkehr immer schwieriger, gutes Hören wird dann immer wichtiger. Die sichere Orientierung im Straßenverkehr und das rechtzeitige Erkennen von Gefahrenquellen hängen dann verstärkt von einem intakten Gehör ab. Die Fördergemeinschaft Gutes Hören weist darauf hin, dass das nicht allein für Fußgänger gilt, sondern für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen, ob sie mit dem Auto, Fahrrad oder E-Bike unterwegs sind. Wer die Geräusche herannahender Autos aber auch Alarmsignale wie Hupen oder das Martinshorn des Rettungswagens nicht zuverlässig hört und räumlich zuordnen kann, gefährdet die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer.

Für das Richtungshören und eine sichere räumliche Orientierung ist ein intaktes Gehör auf beiden Ohren notwendig. Ist die Hörleistung auch nur auf einem Ohr nicht intakt, ist das Richtungshören eingeschränkt. Abhilfe schaffen Hörsysteme. Sie sorgen nicht nur für den Ausgleich der Hörminderung, sondern tragen damit auch erheblich zur eigenen Sicherheit bei. Experten raten deshalb, bereits bei den ersten Anzeichen eines Hörverlust einen professionellen Hörtest beim HNO-Arzt oder Hörakustiker zu machen.  Diese Anzeichen können zum Beispiel sein, dass der Fernsehton lauter gedreht werden muss, Telefonate schwerer zu verstehen sind oder Freunde und Bekannte, die man immer gut verstanden hat, scheinbar plötzlich anfangen zu nuscheln.