Rauchmelde-Systeme können bei Hörverlust Leben retten

Normalerweise warnen Rauchmelder mit schrillem Ton, wenn etwas brennt. Doch was tun, wenn man diese Signale gar nicht hören kann? Gerade in der Adventszeit weist die Feuerwehr immer wieder darauf hin, Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen zu lassen. Dennoch kommt es immer wieder zu Wohnungsbränden. Rauchmelder warnen in einem solchen Fall Normalhörende. Für Schwerhörige und Gehörlose gibt es spezielle Rauchmelder, die mit Lichtsignalen warnen.

Krankenkassen zahlen

Bei einer Rauchentwicklung geben die Rauchmelder ein Signal an ein Empfängergerät, das dann mit Licht oder mit Vibration eine Gefahr meldet. Die Kosten für eine solche Anlage übernehmen bei einem hochgradigen Hörverlust die Krankenkassen. Eine entsprechende Verordnung und/oder die Kostenzusage müssen aber immer vor dem Kauf vorliegen.

Pro Akustiker informieren

„Da nicht alle Funktionen der Lichtsignalanlagen bei Menschen mit hochgradigem Hörverlust und Gehörlosen bekannt sind, informieren wir bei entsprechend starkem Hörverlust unsere Kunden grundsätzlich über alle Möglichkeiten“, betont Beate Gromke, Präsidentin der Europäischen Union der Hörakustiker e. V.: „Diese Systeme können Leben retten.“ Ihre Pro-Akustiker beraten Sie gern vor Ort, welche Möglichkeiten es gibt.

 

Hier ein paar Tipps zur Weihnachtszeit

  • Kerzen nur in standhaften, nicht entflammbaren Ständern benutzen.
  • Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen.
  • Darauf achten, dass Kerzen genügend Abstand zu Dekorationsgegenständen haben.
  • Frisch gebundene Kränze fangen schwerer Feuer.
  • Damit Weihnachtsbäume und Tannenzweige länger frisch bleiben, kann man sie in mit Wasser gefüllte Kübel oder Vasen stellen.
  • Immer eine gefüllte Blumensprühflasche in der Nähe haben.
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