Das große Lärm-Leiden – Gehörschutz mindert Stress

Die Zahlen sind alarmierend: Jeder fünfte Mensch in Europa leidet unter gesundheitsschädlichem Lärm. Besonders Straßen- und Schienenlärm in Städten sind dafür verantwortlich. Zu diesem Fazit kommt eine Studie der Europäischen Umweltagentur EEA, die Lärmbelastung von 2012 bis 2017 untersucht hat.

12.000 Todesfälle

Die Umweltagentur schätzt, dass es sogar 12.000 vorzeitige Todesfälle durch Lärmbelastung gegeben hat. Ein entsprechender Gehörschutz kann vor Lärm effektiv schützen und Lebensqualität entscheidend erhöhen.

Perfekt angepasster Gehörschutz

Die Experten der Pro Akustik-Fachbetriebe passen jährlich Hunderte von solchen Gehörschützen an. Da sie mit individuell gefertigten Ohrstücken ausgestattet sind, die perfekt in den Gehörgang passen, rutschen sie weder heraus noch drücken sie oder sind unangenehm. Damit bieten sie Prophylaxe pur. Denn eins steht schon lange fest: Lärm macht krank.

Lärm macht krank

Wer dauerhaft Lärm ausgesetzt ist, hat dauerhaft Stress. Der Körper reagiert mit der Ausschüttung von Stresshormonen. Zudem verändern sich Blutdruck und Herzfrequenz. Auch Menschen, die glauben, sich an Stress gewöhnt zu haben, können sich gegen diese Veränderungen nicht wehren, da sie über das autonom gesteuerte Nervensystem ablaufen, das heißt, sie passieren unbewusst, beispielsweise auch dann, wenn wir schlafen.

Nächtlicher Lärm ist schädlicher

Die Folgen sind Bluthochdruck bis hin zu Herzkrankheiten und Herzinfarkt. So hat das Umweltbundesamt beispielsweise für eine Studie 1700 Menschen in Berlin untersucht. Dabei kam heraus, dass die Bewohner ruhigerer Wohngebiete seltener wegen Bluthochdrucks in Behandlung waren als Menschen, die häufiger Lärm in ihrer Wohnumgebung ausgesetzt sind. Außerdem kam heraus, dass nächtlicher Lärm weitaus schädlicher ist als Lärm am Tag.

Herzinfarkt durch Lärm

Auch bei Herzinfarktpatienten zeigte sich in einer Studie des Umweltbundesamtes und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, dass die an Herzinfarkt erkrankten Männer wohnten häufiger an lauteren Straßen als die Kontrollpatienten. Es zeigte sich zudem, dass Männer, die in lauten Wohnungen lebten, ein um 20 bis 30-prozentiges höheres Risiko hatten, einen Herzinfarkt zu erleiden als Menschen, die in ruhigerem Umfeld lebten.

Nächtliche Störung

Lärm beeinträchtigt nicht nur das Schlafverhalten, sondern letztendlich auch die Gesundheit. Durch den veränderten Schlafrhythmus verändern sich die Blutdruckwerte. Er steigt an. Wer dauerhaft nachts wach wird, leidet eher unter Bluthochdruck als Menschen, die durchschlafen.

Prognose

2017 war jeder vierte bis fünfte Bewohner Straßenlärm ausgesetzt. Diese Zahl wird nach Schätzungen der Europäischen Umweltagentur EEA mit dem anhaltenden Städtewachstum steigen. Sie blickt eher negativ in die Zukunft: Eine signifikante Lärmverringerung wie es die EU als Ziel formuliert hat, wird es ihrer Meinung nach nicht erreichen.