Ärzte im digitalen Umbruch – Hörakustik als Vorreiter

16.06.2017

Ärzte sind offen für die digitale Zukunft der Medizin. Das ist das Ergebnis einer Ärztestudie des IT-Branchenverband Bitkom zusammen mit dem Hartmannbund. Als größte Vorteile sehen die befragten Ärzte Zeitersparnis und bessere Behandlungsmöglichkeiten.

Obwohl 37 Prozent der befragten Ärzte beim Kontakt zu Krankenkassen  nach wie vor auf den Brief setzen und auch untereinander diese Form des Austauschs pflegen, sehen 69 Prozent der Befragten die Digitalisierung als Chance für das Gesundheitswesen. Die größten Vorteile werden digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen demnach zugetraut, wenn es um Kostensenkungen geht und um eine bessere Prävention. Ebenfalls beitragen könnten digitale Technologien zu einer verlängerten Lebenserwartung und zur besseren Behandlung von Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Aids.

Bedenken bei Datenschutz

Um die Bedeutung des Arztberufes dagegen machen sich die Ärzte mehrheitlich keine Sorgen. Nur 15 Prozent stimmten der Aussage zu, dass digitale Technologien Ärzte in vielen Fällen ersetzen könnten. Als ein großes Risiko gilt der Datenschutz. So zeigten sich 54 Prozent der Befragten überzeugt, dass sensible Gesundheitsdaten in falsche Hände geraten, wenn diese über das Internet übertragen werden.

OP-Roboter und 3D-Druck im Alltag angekommen

Gefragt nach der medizinischen Zukunft von digitalen Technologien wie OP-Roboter und 3D-Drucker im ärztlichen Alltag, herrscht große Zuversicht. So setzen bereits 47 Prozent der befragten Ärzte alltäglich Operations-Roboter ein und stellen Prothesen, Implantate und ähnliches im 3D-Druckverfahren her. Künstliche Intelligenz hilft 35 Prozent der Befragten, Diagnosen zu stellen und Krankheiten zu therapieren.

Hörakustik als Vorreiter der Digitalisierung im Gesundheitshandwerk

Die Hörakustik gilt als ein Vorreiter in der Anwendung digitaler Technologien. Die ersten digitalen Hörgeräte kamen bereits Mitte der 1980er Jahre auf den Markt und wurden seitdem konsequent weiterentwickelt. In der Hörgeräteanpassung sind digitale Messgeräte ebenso Standard wie 3D-Drucker, die zur Produktion von individuellen Ohrpassstücken oder Im-Ohr-Hörsystemen verwendet werden. Am augenscheinlichsten ist die Digitalisierung für Träger von modernen Hörsystemen, die sich per App steuern lassen. Sie können viele Funktionen am Smartphone abrufen und so den Wirkungskreis ihrer Hörsysteme ausweiten.

Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Aerzte-sind-offen-fuer-die-digitale-Zukunft-der-Medizin.html

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