Hannover oder Rostock? Index zeigt regionale Unterschiede beim Hörvermögen

10.04.2018

Menschen in Lübeck hören im Schnitt besser als Menschen in Hannover, das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt am schlechtesten ist das Hörvermögen demnach in Mecklenburg-Vorpommerns Hafenstadt Rostock. Mit Gehörschutz und professionellen Hörtests sind die Mitglieder des Qualitätsverband Pro Akustik die richtigen Ansprechpartner für Prävention und Hörvorsorge.

Für die Studie hat die Barmer Krankenkasse statistische Daten ausgewertet, die mit einer App gesammelt wurden. Die durchschnittliche Hörfähigkeit, so die Daten aus der App, liegt in Schleswig-Holstein, Bayern und Rheinland-Pfalz sowie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im grünen Bereich. Unterdurchschnittlich dagegen sei die Hörfähigkeit in Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Bremen und dem Saarland. Die rote Laterne und das Schlusslicht bildet Mecklenburg-Vorpommern. In der „Einzelwertung“ bei den Städten schneiden Oldenburg, Freiburg und Fürth beim durchschnittlichen Hörvermögen besonders gut ab, während Dresden, Paderborn und Rostock das Ende der Tabelle bilden.

Mit dem Index und der Partnerschaft mit einem App-Anbieter will die Krankenkasse insbesondere junge Menschen in Deutschland für das Thema gutes Hören sensibilisieren und darauf aufmerksam machen, dass Prävention zum Erhalt des Hörvermögens beitragen kann.  

Profis in Sachen Hörvorsorge sind die Meisterbetriebe im Qualitätsverband Pro Akustik. Aktuell steht bei ihnen zum Beispiel individueller Gehörschutz für Motorrad- und Cabriofahrer hoch im Kurs. Kurz vor Beginn der Freiluft-Festival-Saison kommen außerdem viele Musikfans, die einen guten Klang schätzen, aber dennoch ihr Gehör schützen möchten. Zur persönlichen Prävention gehört ein professioneller Hörtest, der genau darüber Auskunft gibt, wie gut das eigene Hörvermögen ist. Entsteht nach einer lauten Veranstaltung der Eindruck, dass sich das eigene Hörvermögen verändert hat, schafft ein erneuter, kostenloser Test schnell Klarheit, ob dies tatsächlich der Fall ist. „Hörvorsorge ist ein sehr individuelles Thema und sollte auch so behandelt werden“, heißt es aus Verbandskreisen. Die Hörakustiker in den Pro Akustik-Mitgliedsbetrieben stehen dafür gerne zur Verfügung.

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