Trägt Herr Gottschalk wirklich Hörgeräte

Gottschalks Gehör – eine Frage des Geldes

Keine Frage: Im ersten Augenblick haben wohl wirklich alle geglaubt, dass Thomas Gottschalk ein Hörgerät benötigen würde. Seit dem Werbespot für einen Großfilialisten war es öffentliches Tuschelthema Nummer eins, dass der Berufsjugendliche der Nation nun doch nicht mehr so jung war wie er gern vorgibt.

Großer Gott, war es wirklich das Gehör? Nein, es war wohl eher das Geld, wie der Schauspieler selbst dem Magazin Spiegel sagte. „Ich brauche kein Hörgerät, obwohl man damit super Musik hören kann“, sagt der 69-Jährige dem Magazin. Die Firma, für die er wirbt, habe auch einen Hörtest mit ihm gemacht. Dabei kam aber heraus: Gottschalks Gehör ist nach wie vor großartig. Dabei gibt es durchaus Prominente, die ein Hörgerät tragen.

Kritik von Promis

Kritik kam übrigens aus den eigenen (Promi-)Reihen. So soll Terminator Arnold Schwarzenegger (72) höchstselbst ihm gesagt haben, dass er das doch nicht machen könne, woraufhin ihm Gottschalk entgegnet habe: „Freilich kann ich das machen. Ich bin in einem Alter, in dem viele Menschen Hörgeräte nötiger brauchen als Trimmgeräte.“

„Wetten, dass…?“

Thomas Gottschalk ist der Deutschen liebster Moderator. Mit Leidenschaft führte er von 1987 bis 2011 durch die Sendung „Wetten, dass…?“ Der große Blonde – er ist 1,92 Meter groß und wird nur um einen Zentimeter von Günther Jauch überragt – begann seine Karriere beim Radio.

Trennung nach 42 Jahren

Schlagzeilen machte er, als er sich in diesem Jahr von seiner Ehefrau Thea trennte. Sie waren 42 Jahre lang verheiratet gewesen. Er hatte sie 1971 auf einem Medizinerball kennengelernt. Damals arbeitete Thea Gottschalk in einer Agentur. Beide teilten die Vorliebe für einen extravaganten Kleidungsstil.

Neue Freundin

Dann das Ehe-Aus und ein Paukenschlag: Gottschalk hat eine neue Freundin: Karina Mroß lernte er bei einer Geburtstagsfeier kennen. In einem Interview mit dem Spiegel verriet er, dass er sie vielleicht gar nicht kennengelernt hätte, wenn er nicht die Tischordnung verändert habe. Dann gäbe es jetzt vielleicht eine andere Frau an seiner Seite, gab er zu.

Foto: Anatol Kotte für Geers