Glückwunsch! 196 neue Hörakustik-Gesellen

Sie haben es geschafft: 196 Auszubildende der Hörakustik haben jetzt ihren Gesellenbrief in der Tasche. Am vergangenen Sonnabend sind sie nach ihrer dreijährigen Ausbildung in ihrem Betrieb und am Campus Hörakustik in Lübeck freigesprochen worden. Leider konnte dieser feierliche Moment nicht wie gewohnt in Lübeck genossen werden, sondern wurde coronabedingt zum Online-Event.

500 Personen hatten sich zugeschaltet, als die Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), Marianne Frickel, die Azubis freisprach: „Sie haben ihre anspruchsvolle Ausbildung im Hörakustiker-Handwerk erfolgreich abgeschlossen und können nun in einem Beruf arbeiten, der ihnen eine innovative Zukunft verspricht.“

Die Pandemie-Zeit habe nochmals unterstrichen, dass der Beruf des Hörakustikers systemrelevant ist, erklärte Anja Obermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen, in ihrem Grußwort. Die neuen Gesellen müssen sich kaum Sorgen machen, arbeitslos zu werden. Nach Angaben der biha besteht im Bereich des Hörakustik-Handwerks Vollbeschäftigung.

Dass die Auszubildenden trotz der Pandemie ihren Berufsabschluss wie vorgesehen ablegen konnten, liegt auch an der Top-Organisation seitens der bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker in Lübeck. Stephan Fuesers, Studiendirektor der Landesberufsschule für Hörakustiker, lobte das gelungene Zusammenspiel von Azubis, Prüfern, Dozenten und Mitarbeitern auf dem Campus Hörakustik. Sie hätten nicht nur das Distanzlernen hervorragend umgesetzt, sondern auch immer sämtliche Infektionsschutzregeln penibel eingehalten. „Die enge Zusammenarbeit war ein Segen.“

Foto: Carlos Pereyra_Pixabay

 

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